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25Jun/100

C, Eclipse, JNI und Musikabspielen

Wie in der Übung versprochen, hier nochmal die Anleitung für Eclipse und C

Zwar braucht man zum Programmieren von C (und C++) eigentlich nur einen Texteditor und einen Kompiler, jedoch macht es in einer vernünftigen Entwicklungsumgebung natürlich mehr Spaß. Da wir in der Java-Übung ja ohnehin immer Eclipse eingesetzt haben, ist es natürlich praktisch, dass man in Eclipse auch in C und C++ entwickeln kann - das richtige PlugIn vorausgesetzt.

Für Eclipse gibt es das "CDT", was für "C/C++ Development Tooling" steht. Dies kann man über den PluginManager hinzufügen und erhält damit eine vollfunktionsfähige Entwicklungsumgebung für C und C++. Auf Linux-Rechnern kann man damit direkt los legen. Für Windows ist es nicht ganz so einfach, weil da kein C-Kompiler mitgeliefert wird. Man muss diesen zunächst nachinstallieren.

Ich habe als Kompiler den GCC (Gnu Compiler Collection) verwendet, welcher unter Linux auch standard ist. Zwar läuft dieser nicht direkt unter Windows, es gibt jedoch Pakete wie minGW, die ihn für Windows verfügbar machen. Nach installation von minGW kann die Entwicklung dann los gehen.

Sowohl die Installation von CDT als auch das Einrichten von minGW wird in diesem Tutorial nochmal genauer beschrieben. Aufpassen muss man jedoch beim Update-Pfad von CDT. Dieser ist in dem Tutorial schon etwas veraltet.

Zunächst sollte zumindest ein HalloWelt-Programm in C geschrieben, kompiliert und ausgeführt werden.

Wenn das funktioniert, sollte man sich an die Übungsaufgabe von der Webseite von Herrn Prof. Ringwelski machen. Dort soll eine Anbindung von Java an C geschehen. In Java gibt es dafür das JNI - Java Native Interface. Kurz gesagt schreibt man eine Methodendefinition in Java, benutzt das Schlüsselwort "native" und erzeugt mit dem Programm "javah" aus der Java-Installation eine C-Header-Datei.

Für diese Headerdatei wird nun eine Funktion in C implementiert und kompiliert. Anschließend kann diese Kompilierte Datei (unter Windows in der Regel eine .dll-Datei) in Java aufgerufen werden.

Eine genauere Erklärung gibt es unter anderem hier bei Galileo-Openbook.

Das Programm werde ich am Wochenende noch hochladen.

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